Angekommen am Parkplatz konnte man schon erahnen was auf einen zukommen würde..harte Gitarrenriffs, ein unüberhörbares Schlagzeug,shoutende Frontleute und nicht zuletzt die tobende Menge, die den Pakplatz mitbeschallte.
Auf dem Gelände hatte man die Qual der Wahl, sich zwischen der Mainstage und dem direkt angrenzenden Festivalzelt zu entscheiden.
Musikalisch große Erwartungen wurde in den Auftritt der vier Schweden von Blindside gesetzt, die sich nach einer längeren Pause wieder zurückmeldeten. Die Band konnte mit alten und neuen Songs das Publikum begeistern, das sich zahlreich auf der Mainstage einfand. Mit Songs wie “All of us”, “With shivering hearts we wait”, “Withering”oder “My heart escapes”, um nur einige zu nennen, kam jeder bei diesem Auftritt auf seine Kosten.
Newcomerbands wie bespielsweise Write this down die mit Screamosound der Menschenmenge einheizt oder Texas in July als Hardcoreband konnten einen gelungenen Einstand feiern und sich für kommende RWL Veranstaltungen empfehlen.
Alte Hasen wie War of Ages oder The Letter Black mit der im 6. Monat schwangeren Frontfrau konnten das Festival durch ihre Auftritte bereichern.
Ruhigere Klänge dagegen legte Seabird an den Tag um sich ein wenig von den lauten Klängen vorheriger Bands zu erholen. Serien wie Grey`s Anatomie , Pushing Daisys , Numbers und Ghost Whisperer wurden durch sie klanglich untermalt. Leichte technische Probleme störten den Ablauf konnten aber schnell behoben werden. Ein gelungener Auftritt als Kontrastprogramm zu Hardrock und Co.
Thousand Foot Krutch die zum ersten Mal beim RWL waren – aber schon bekannt durch zahlreiche Auftritte bei der Christmas Rock Night sind – konnten durch einen energiegeladenen Aufritt das Publikum begeistern der nicht selbstverständlich war, da die 4 Kanadier am gleichen Tag ein Konzert in der Schweiz spielten. Als Headliner und letzte Band des Festivals fand dieses einen gelungen Abschluss.
Alles in allem kann man von einem super gelungenem Festival sprechen, bei dem ein kleiner Wehrmutstropfen der straffe Zeitplan der Bands war und somit Zugaben nicht möglich waren.
Lobend sei auch erwähnt, dass auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt wurde. Fleischkäse , Flammkuchen oder Chilli con Carne… so war wohl für jeden etwas dabei.
Und so kann ich nur sagen das ich mich freue wenn es wieder heißt : RWL 2012 steht an!
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